Lokale Weboberfläche zur Organisation von Codex-Chats als projektbezogene Agenten. Der Orchestrator verbindet vorhandene Codex-Tasks, verwaltet Rollen und Prompt-Dateien, zeigt die Agentenkommunikation und führt sichtbare Workflow-Dashboards aus.
Die Anwendung läuft lokal im Browser und spricht über eine lokale Bridge mit der Codex-App. Fachliche Arbeit bleibt in den Codex-Chats; der Orchestrator steuert Sichtbarkeit, Status, Übergaben, Laufzustand und Persistenz.
Das Projekt ist ein Arbeitswerkzeug für manuell verdrahtete Agenten-Workflows. Automatisch erzeugte Topologien wurden bewusst zurückgefahren: Agenten, Bausteine und Verbindungen sollen sichtbar im Dashboard angelegt und kontrolliert werden.
Wichtige Prinzipien:
- Der Benutzer baut die Workflow-Logik im Dashboard.
- Textantworten von Agenten erzeugen keine neuen Verbindungen.
- Automatische Übergaben folgen nur gespeicherten Dashboard-Verbindungen.
- Stopp-Pfade sollen sichtbar über den
Stop-Baustein modelliert werden. - Status wie
Fertigbleiben fachliche Agentensignale und sind getrennt vom technischenStop-Baustein. - Projektzustand, Layouts und offene Workflow-Kontrollpunkte werden lokal gespeichert.
- Codex-Projekte und zugehörige Codex-Tasks über den lokalen Connector einlesen
- vorhandene Codex-Chats als Agenten übernehmen
- Agenten erstellen, umbenennen, archivieren und aus Dashboards entfernen
- Rollen, Arbeitsanweisungen, Webzugriff und Workflow-Status pro Agent verwalten
- mehrere Prompt-Dateien pro Agent speichern und gezielt an den Codex-Chat übergeben
- projektweite Wissensquellen und ein Projektziel verwalten
- direkte Benutzernachrichten an einzelne Agenten senden
- visuelle Workflows mit React Flow aufbauen
- Agenten, Start, Weiterleiten, Rücksprung, Stop und Zeitplan als Bausteine verbinden
- Workflow-Positionen und Layout-Muster speichern
- laufende Agenten im Dashboard farblich markieren
- Ereignisprotokoll, Arbeitslauf und offene Fortsetzungen anzeigen
- Deutsch/Englisch sowie Darstellungseinstellungen umschalten
Die Oberfläche besteht aus drei Hauptbereichen:
- links: Projekt- und Agentenauswahl
- mitte: Kommunikationsbrücke zum ausgewählten Agenten
- rechts: Rollenfluss, Arbeitslauf und Ablaufprotokoll
Jeder Agent kann über D sein Workflow-Dashboard öffnen. Dort werden die für diesen Agenten oder das Projekt sichtbaren Bausteine angeordnet und verbunden.
Kompakte Dashboard-Aktionen:
+: Agenten im Dashboard ein- oder ausblendenA: gespeichertes Layout-Muster anwenden, sonst automatisch anordnenM: aktuelles Layout-Muster speichernT: Werkzeugpalette öffnenx: Dashboard schließen
Beim Speichern eines Layout-Musters erscheint kurz Gespeichert im Dashboard-Feld. Es gibt keine dauerhafte Textanzeige im Header.
Ein Agent entspricht einem Codex-Chat. Der Baustein besitzt IN und OUT.
Wenn ein Agent arbeitet, wird er im Dashboard als aktiver Schritt hervorgehoben. Das passiert auf Basis des echten Laufzustands: Ein Agent gilt als aktiv, wenn er läuft und ein offener Codex-Turn überwacht wird.
Der Start-Baustein sendet ein neutrales Startsignal an den Agenten des Dashboards. Pro Dashboard ist nur ein Start-Baustein vorgesehen.
Optional kann eine reine Ablaufanweisung hinterlegt werden. Fachliche Projektziele und Rollen-Prompts gehören nicht in den Start-Baustein.
Der Weiterleiten-Baustein gibt ein Ergebnis sichtbar an den nächsten verbundenen Baustein oder Agenten weiter.
Der Baustein besitzt:
IN- normalen
OUT - optionalen Intervall-Ausgang
- Zusatzprompt für die nächste Übergabe
- Übergabeart
- Intervall-Quelle: kein Intervall, eigener Intervall oder Projekt-Läufe verwenden
Es gibt nur einen Weiterleiten-Baustein mit erweiterten Funktionen. Doppelte Varianten sollen nicht mehr existieren.
Der Rücksprung-Baustein bildet eine kurze sichtbare Verbindung für Schleifen ab, ohne lange Rückkanten über das ganze Dashboard ziehen zu müssen.
Der Baustein besitzt:
INOUT- eine Zielagenten-Auswahl
Die ausgewählten Zielagenten lesen die Rücksprung-Nachricht. Zusätzlich kann der OUT-Ausgang sichtbar weiter verbunden werden, zum Beispiel zu Stop oder zu einem weiteren Weiterleiten-Baustein.
Damit sind beide Modelle möglich:
- Rücksprung nur zu Zielagenten
- Rücksprung plus expliziter weiterer Pfad
Der Stop-Baustein beendet einen verbundenen Workflow-Pfad explizit. Er ist der sichtbare technische Stopp im Dashboard.
Fachliche Agentensignale wie Fertig bleiben davon getrennt. Fertig beschreibt das Ergebnis eines Agenten; Stop beschreibt das Ende eines verdrahteten Workflow-Pfads.
Ein Zeitplan startet eine Aufgabe zeitgesteuert, wenn die Automatik aktiv ist. Ziel, Aufgabe und Intervall werden im Zeitplan-Baustein konfiguriert.
Unterstützt werden:
- einmalige Ausführung
- wiederkehrende Intervalle
- wiederkehrende Ausführung zu einer festen Uhrzeit
- einmalige Termine mit Datum und Uhrzeit
Auto Start startet die Ausführung des sichtbaren Workflows. Auto Stop verhindert neue automatische Aktionen.
Bei aktivem Workflow:
- Start-Bausteine senden ihr Startsignal.
- Agentenergebnisse werden vom Connector überwacht.
- passende Ergebnisse werden über sichtbare Dashboard-Verbindungen weitergegeben.
- offene Übergaben werden als Kontrollpunkte gespeichert.
- parallele Übergaben an denselben Zielagenten werden serialisiert.
- Stop-Bausteine schließen den verbundenen Pfad eindeutig ab.
Bei ausgeschalteter Automatik:
- keine neuen Initial-Anfragen
- keine automatische Agenten-zu-Agenten-Übergabe
- keine faelligen Zeitplaene
- keine neue automatische Fortsetzung
- direkte Chat-Nachrichten bleiben möglich
Ein bereits laufender Codex-Turn darf nach Auto Stop noch fertig werden. Danach startet der Orchestrator keine neue automatische Route.
Das Feld Läufe legt projektbezogen fest, wie viele komplette Workflow-Läufe ausgeführt werden sollen. Der Fortschritt wird als aktueller Lauf von Gesamtzahl angezeigt.
Layout, Laufjournal und Kontrollpunkte werden projektbezogen gespeichert. Dadurch sollen Browser-Neuladen und Connector-Neustarts nicht bei Lauf eins oder an falschen Positionen starten.
Bausteine können frei positioniert werden.
Positionen werden pro Dashboard und Node gespeichert. Das gilt auch für Rücksprung-Bausteine. Ein Cleanup entfernt nur noch Positionen wirklich nicht mehr vorhandener Bausteine.
M speichert das aktuelle Muster. A wendet ein vorhandenes Muster an; falls kein Muster vorhanden ist, wird automatisch angeordnet.
Jeder Agent kann mehrere Markdown-Prompt-Dateien besitzen. Die Dateien liegen im Projekt unter:
.codex-orchestrator/prompts/<agent-id>/<dateiname>.md
Beim Speichern und Übergeben wird die Datei serverseitig geschrieben, wieder gelesen und per SHA-256 geprüft. Der Codex-Chat erhält den vollständigen Prompt, den absoluten Pfad und den Prüfwert.
Beim Löschen eines Agenten können zugehörige Prompt-Verzeichnisse entfernt werden.
Die Bridge läuft lokal auf Port 4317. Sie verbindet die Weboberfläche mit dem Codex-App-Server.
Aufgaben der Bridge:
- Projekte und Tasks lesen
- Nachrichten an Codex-Chats senden
- laufende Turns überwachen
- Ergebnisse abrufen
- Prompt-Dateien schreiben und pruefen
- gemeinsamen Orchestrator-Zustand speichern
- lokale Programm- und Projektinformationen bereitstellen
Der gemeinsame Zustand schuetzt vor veralteten Browser-Tabs, die neuere Dashboard- oder Workflow-Daten überschreiben koennten.
Voraussetzungen:
- Windows
- Node.js mit
npm - lokal angemeldete Codex-App
- Zugriff auf den lokalen Codex-App-Server
Einfacher Start:
start.bat
Manueller Start:
npm install
npm run bridge
npm run dev -- --host 127.0.0.1Danach im Browser öffnen:
http://127.0.0.1:5173/
Direkter Bridge-Start ohne Supervisor:
npm run bridge:directWichtige Befehle:
npm run build
npm run lint
npm testFokussierte Tests können direkt über Node gestartet werden, zum Beispiel:
node --test src/workflow-routing.test.ts src/workflow-topology-audit.test.ts src/workflow-state.test.tsDie Produktionsausgabe wird unter dist/ erzeugt.
React/Vite-Weboberfläche
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v
Lokale Bridge auf Port 4317
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v
Codex-App-Server
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v
Codex-Projekte und Codex-Chats
Wichtige Dateien:
src/App.tsx zentrale UI, Zustand und Workflow-Steuerung
src/App.css Layout und visuelle Darstellung
src/workflow-canvas.tsx React-Flow-Knoten, Kanten und Verbindungslogik
src/workflow-routing.ts technische Aufloesung von Zielpfaden
src/workflow-runtime.ts Laufjournal und Kontrollpunkte
src/workflow-state.ts Bereinigung gespeicherter Dashboard-Positionen
src/workflow-topology-audit.ts Validierung der sichtbaren Workflow-Topologie
src/pending-turn.ts Erkennung laufender Agenten-Turns
server/bridge.mjs lokaler Connector zur Codex-App
server/shared-state.mjs persistenter gemeinsamer Orchestrator-Zustand
server/prompt-files.mjs Schreiben und Prüfen von Prompt-Dateien
start.bat Windows-Startskript
Die Tests pruefen unter anderem:
- Routing direkter Agentenverbindungen
- Weiterleiten mit und ohne Intervall
- Rücksprung zu einem oder mehreren Zielagenten
- Rücksprung mit explizitem
OUTzuStopoderWeiterleiten - Stop-Pfade
- Topologiefehler und fehlende Ziele
- gespeicherte Dashboard-Positionen, inklusive Rücksprung-Bausteinen
- Workflow-Laufjournal und Kontrollpunkte
- Prompt-Dateien und Connector-Verhalten
- Die Oberfläche ist ein lokales Arbeitswerkzeug und kein Mehrbenutzer-System.
- Bereits geöffnete Codex-Ansichten können eine eigene Aktualisierung benoetigen.
- Agentenantworten müssen für automatische Weitergabe weiterhin zur sichtbaren Topologie passen.
- Alte Screenshots sind entfernt und müssen nach dem nächsten stabilen UI-Stand neu erstellt werden.